B: „Kriegerdenkmal“ setzt sich mit Gender und Fundis auseinander

Nach Jahrzehnten des Grübelns, ist dem an der Urbanstraße-Ecke-Baerwalderstraße in Berlin kauerndem „Soldaten“ nun doch ein Einfall gekommen – „Statt dem Kaiser nachzutrauern, sollte ich mich besser mit meinem Gender auseinandersetzen…“. Das wurde ja auch mal Zeit. In Deutschland gibt es mehr als 100.000 verdammt beschissene Kriegsdenkmäler. Bäh. Das hier Optimierte, soll den im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten des Kaiser-Franz-Garde-Regiment erinnern – stattdessen widmet es sich nun der toxischen Männlichkeitskonstruktion, deren Träger es ist, und fordert zu einem Kampf gegen Geschlechterrollen und sexistische Denkmuster auf. Dies beginnt es mit der Infragestellung seines eigenen Genders und ruft zu Gegenprotesten und Sabotage…

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B: Marx und Engels engagieren sich neuerdings für Feminismus

Da soll noch mal einer sagen, dass alte weiße Männer nicht lernfähig wären. Wer es nicht glaubt, kann sich am Marx-Engels-Forum vom Gegenteil überzeugen. Die dort rumsitzende Marx-Statue fragt neuerdings: „Du Friedrich, zu Lebzeiten waren wir zwar Chauvis, aber emanzipatorisch wärs doch, sich mal für Frauenrecht zu engagieren?“ Und weil zumindest mit dem Alter mitunter auch die Weisheit kommt, antwortet Engels: „Oh ja, wir könnten uns an den Aktionen gegen den sexistischen Marsch der Lebensschützer beteiligen!“


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Was kann schon schiefgehen?

Wenn ihr das mit dem Verunstalten von Denkmälern cool findet, macht doch einfach mit. Denkmäler stehen überall rum. Man kann sogar von einer Verdenkmalisierung der Landschaft sprechen. Die allermeisten Denkmäler gedenken irgend einer Kacke, von der deutsche Nationalist*innen meinen, das die gezeigte Kacke wichtig für die Konstruktion einer nationalen Identität seien. Also spätestens nach der Revolution müssen wir da eh im großen Maßstab was machen…


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Warum gegen den §218 und die Lebensschützer*innen?

Am 22.9.2018 demonstrieren Reaktionäre*innen, Sexist*innen und homophopes Pack in Berlin. Anlass dieser selbsternannten „Lebensschützer*innen“-Demo ist die in §218 geregelte Gesetzgebug zum Schwangerschaftsabbruch, den die Reaktionär*innen entsprechend ihrer Vorstellungen verschlimmert sehen möchten. Dabei ist die Gesetzgebung bisher alles andere als toll.


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Lets fight! Für die Freiheit für das Leben Fundis von der Straße fegen!

Ob Generäle, Martin Luther, oder Neptun – die Stadt ist voll mit Denkmälern für Reaktionäre, sexistischen Darstellungen und Erinnerungen, die alles andere als erinnerungswürdig sind. Und wenn dann doch mal Frauen* dargestellt werden, dann ist es meist eine nationalistische Germania. Zeit sich diese Plattformen anzueignen! Statt zuzulassen, dass die Errinnerungslandschaft der Stadt ins gesellschaftliche? soziale? Gestern verweist, macht mit, und dekonstruiert die Denkmäler in emanzipatorische Ikonen um.